Projekt

Kleines Team, viel Wirkung

Seit 2019 entwickeln wir die Plattform von Berlin Bootsverleih weiter: vom selbst programmierten PHP-CMS bis zum Next.js-Relaunch 2026.

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Verstehen: Interviews und Feature-Tests

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Bauen: Design, Entwicklung und SEO

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Messen: Tracking, Sichtbarkeit und Tempo

Die Website ist das Geschäft

Berlin Bootsverleih bringt Menschen, die ein Boot mieten möchten, mit den Vermietern zusammen. Flöße, Hausboote, Partyboote, führerscheinfreie Motorboote: mehr als hundert Angebote verschiedener Anbieter stehen auf der Plattform. Wer sie nicht findet, fragt nicht an. Auffindbarkeit, Bedienung und Umsatz hängen deshalb direkt zusammen.

Als wir das Projekt 2019 übernommen haben, lief die Seite auf einem selbst programmierten CMS in PHP. Das Ziel des Kunden war klar formuliert: die erste Adresse für Bootsvermietung in Berlin sein und eine Seite haben, die schnell lädt.

Die größte Aufgabe am Anfang war keine technische. Wenn die Existenz eines Unternehmens an einer Website hängt, ist jede Änderung ein Risiko. Vertrauen entstand über kleine Schritte, die sich nachmessen ließen.

Vom Website-Auftrag zur Geschäftsplattform

Vier wachsende Kreise mit Pfeilen: die Zusammenarbeit in vier Etappen von 2019 bis 2026

01 · 2019: Übernahme

Bestehende Seite auf eigenem PHP-CMS. Erst verstehen, wie das Geschäft funktioniert, dann ändern.

02 · Neue Grundlage

Umzug auf Gatsby, Laravel und Contentful. Inhalte lassen sich pflegen, Seiten laden schnell.

03 · Nutzung und Messung

User Interviews, Feature-Tests, Tracking, Segmentierung und Newsletter.

04 · 2026: Relaunch

Next.js, zweisprachig, KI-gestützte Entwicklung. Buchungsprozesse rücken in den Blick.

Gemeinsam herausfinden, was gebraucht wird

Eine Plattform lässt sich nur verbessern, wenn man weiß, wie Menschen sie benutzen. Deshalb gehören User Interviews und Feature-Tests zur Arbeit. Sie zeigen, wo Besucher hängen bleiben und welche Annahmen nicht stimmen.

Der Kunde ist dabei eingebunden. Wir arbeiten in kurzen Schritten, ohne Agentur dazwischen. Die Erfahrung aus dem Vermietungsalltag kommt so direkt mit dem zusammen, was Interviews, Tests und Nutzungsdaten zeigen.

Unser Maßstab für eine neue Funktion ist einfach: Hilft sie jemandem, ein passendes Boot zu finden und anzufragen? Unterschiedliche Gäste brauchen dabei unterschiedliche Informationen. Wer einen Junggesellenabschied plant, sucht anders als eine Familie. Kundensegmentierung und Newsletter bauen darauf auf.

Das Projekt in Zahlen

Seit 2019

laufende Betreuung

0×

so sichtbar wie zum Start, rund

8 → 2Std.

Bearbeitungszeit

0%

weniger Aufwand

0+

Boote auf der Plattform

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Sprachen

Sichtbar bleiben, während der Markt enger wird

Balkendiagramm ohne Zahlenwerte: Die organische Sichtbarkeit liegt 2023 bis 2025 bei rund dem Dreifachen von 2019

Die organische Sichtbarkeit bei Google liegt seit 2023 bei rund dem Dreifachen des Startjahres. Der Weg dahin verlief nicht gerade, es gab stärkere und schwächere Jahre. Sichtbarkeit misst, wie gut eine Seite gefunden wird, nicht Buchungen oder Umsatz.

Gefunden werden

Wer in Berlin ein Boot mieten will, sucht bei Google. Bei den Begriffen, auf die es ankommt, steht Berlin Bootsverleih in den organischen Ergebnissen ganz vorn: Bootsverleih Berlin, Boot mieten Berlin, Hausboot mieten Berlin, Floß mieten Berlin. Dazu kommen weit über tausend weitere Suchbegriffe auf der ersten Ergebnisseite, auch auf Englisch.

Das ist keine Momentaufnahme. Seit Beginn der Zusammenarbeit ist die Sichtbarkeit auf ein Vielfaches gestiegen und hält sich dort, obwohl inzwischen deutlich mehr Anbieter um dieselben Suchanfragen konkurrieren.

Dahinter steht laufende Arbeit an drei Stellen: eine Seitenstruktur, die Bootstypen, Anlässe und Fahrtgebiete abbildet, schnelle Ladezeiten und eine Messung, die Sichtbarkeit, Nutzung und Technik getrennt betrachtet. So lässt sich erkennen, ob ein Problem bei der Auffindbarkeit, bei der Bedienung oder im Code liegt.

Von acht auf zwei Stunden

Bearbeitungszeit: früher 8 Stunden, heute 2 Stunden, das sind 75 Prozent weniger Aufwand

Ein Arbeitsgang, der früher einen ganzen Arbeitstag belegt hat, ist heute am Vormittag erledigt. In einem kleinen Team sind sechs freie Stunden viel.

Der Relaunch 2026 ändert auch die Arbeitsweise

Die erste technische Grundlage hat lange getragen, ließ sich aber zunehmend schlechter pflegen. Wir haben Alternativen geprüft und uns für Next.js entschieden. 2026 ging die neue Plattform live: zweisprachig, mit mehreren hundert vorab erzeugten Seiten und Ladezeiten, die auf Start- und Bootsseiten im grünen Bereich liegen.

Gleichzeitig ist KI zu einem festen Teil der Entwicklung geworden. Neue Funktionen entstehen schneller. Ob sie etwas taugen, entscheidet weiterhin die Nutzung. Interviews, Tests und Messdaten bleiben der Prüfstein.

Das Zielbild ist ein System, das sich selbst verbessert: Was die Nutzung zeigt, fließt in die nächste Änderung, und deren Wirkung wird wieder gemessen. Wie weit sich einzelne Schritte automatisieren lassen, hängt von der Aufgabe ab.

Als Nächstes: die Buchung

Zwischen einer Anfrage und einem gebuchten Boot liegt viel Handarbeit. Dort setzen die aktuellen Vorhaben an: automatisierte Buchungsprozesse, ein Voice Agent und ein CRM. Alle drei sind in Arbeit.

Dass wir seit 2019 gemeinsam an der Plattform arbeiten, hilft dabei. Technische Entscheidungen, Nutzerbedürfnisse und die Anforderungen des Kunden kennen wir aus mehreren Entwicklungsphasen. Der nächste Schritt baut auf dem auf, was wir schon gelernt haben.

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